Heute ist der große Tag der Freiheit für unsere Pflegeigel 'Mr. Moody' und die 'Dicke Berta', die wir im Juli aufgenommen und für diesen Tag aufgepäppelt haben. Ein bischen wehmütig sind wir schon, da uns die Jungigel ans Herz gewachsen sind.
Konnte man die kleinen Weißbrustigel in den ersten Tagen nur abends beim Essen beobachten, haben sie sehr schnell die Scheu verloren und kamen auch tagsüber zu ihrem Futternapf und wurden immer zutraulicher.
Auch die Reinigung des Käfigs wurde schnell zur Routine. Sie ließen sich hochnehmen, ohne sich zusammen zu rollen und zeigten auch sonst kaum Angst. So drollig das auch sein mag, genau hier liegt das Problem. Das Risiko für Wildtiere, die während der Pflege ihre Scheu vor dem Menschen verlieren, steigt dann bei der Auswilderung.
Heute kamen 'Mr Moody' und die 'Dicke Berta' zum letzten mal in den Blecheimer und wurden zu ihrem neuen Quartier, einem Totholzhaufen mit geräumigem Nistkasten gebracht. Vor dem Eingang abgesetzt, haben sie diesen auch sofort aufgesucht. In den kommenden Wochen werden wir abends Futter am Eingang platzieren und die Fütterung dann langsam reduzieren, sofern sie sich weiter so gut entwickeln.
Da Igel jedoch Einzelgänger sind, wird nur einer von ihnen dauerhaft in der Luxusunterkunft bleiben.





