Beim Wildbienenhof handelt es sich um ein Arten- und Naturschutzkonzept deutscher Auswanderer, die sich im Apuseni-Gebirge in den rumänischen Westkarpaten angesiedelt haben. Allen gemeinsam ist die Liebe zur Natur und der Wunsch, der neuen Heimat im "Deutschen Siedlungsgebiet Apuseni-Gebirge" etwas zurückzugeben.
Dies ist auch dringend notwendig, denn obwohl das Apuseni-Gebirge als unberührtes Naturidyll mit einer unglaublichen Artenvielfalt beschrieben wird, sind Ökozid und Artensterben auch hier längst angekommen. Hiervon besonders betroffen ist die historische Kulturlandschaft, in der sich die Dörfer harmonisch in ein Landschaftsbild integrieren, das von kleinen Parzellen mit Streuobstwiesen, Weideflächen und Wildheckenstreifen geprägt ist.
Diese artenreiche Kulturlandschaft mit ihren schützenswerten Biotopen ist bedroht.
Und damit der Lebensraum für unzählige Säugetiere, Vögel, Insekten, Reptilien und Amphibien.
Insbesondere die Zusammenlegung von Flächen für eine einfachere, landwirtschaftliche Bearbeitung, hat zur Folge, dass Wildheckenstreifen, die ursprünglich als Einfriedung oder Windschutz dienten, jetzt als Störfaktor angesehen und herausgerissen werden.
Aber auch die artenreichen Streuobstwiesen, die das Landschaftsbild der Kulturlandschaft im Apuseni-Gebirge maßgeblich prägen, müssen immer häufiger Monokulturen und Plantagen weichen.





