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Wildbienenhof

Bienenweide

Ursprünglich wurden mit dem Begriff 'Bienenweide' in der Imkerei einzelne Pflanzen bezeichnet, die Bienen durch ihren Pollen und/oder Nektar eine besonders gute Nahrungsversorgung bieten. Jedoch ist nicht nur die Menge an Pollen und Nektar von Interesse, sondern auch zu welcher Jahreszeit die Nahrung zur Verfügung steht.

 

Früh im Jahr benötigen Bienen hauptsächlich Pollen. Somit wird zum Beispiel die Haselnuss, die einen hohen Pollenertrag hat, jedoch keinen Nektar produziert, zu einer wichtigen Trachtpflanze. Auch wenn die kleinen Honigmacher der Bienenweide den Namen gegeben haben, werden die Pflanzen meist auch von anderen bestäubenden Fluginsekten wie Hummel oder Schmetterling angeflogen.

Der Begriff 'Bienenweide' bezieht sich ursprünglich nicht auf eine Weide oder Wiese, sondern auch auf Großsträucher (z.B. Hundsrose, Schlehe, Kornelkirsche oder Weißdorn), fruchttragende Sträucher (z.B.Johannisbeere, Himbeere oder Brombeere) und Bäume (z.B. Apfel, Birne oder Quitte). Heutzutage werden auch kleine Blumenwiesen, auf denen viele solcher pollenreicher Pflanzenarten stehen, als 'Bienenweide' bezeichnet.

 

Für Bienen ist es jedoch wichtig, dass sie über einen langen Zeitraum Nahrung finden. Deshalb sind Weidenbäume und Haselnüsse als frühe sowie Efeu als später Pollenlieferant wichtige 'Bienenweiden', an die kaum jemand im Zusammenhang mit dem Begriff 'Bienenweide' denkt. Ebenso sind Echter Thymian, Echter Lavendel, Echter Salbei und Löwenzahn wichtige Bienennährpflanzen.

 

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Wildbienenhof - Verein für Arten- und Naturschutz

(in Gründung)

417137 Izbuc, Gemeinde Carpinet, Kreis Bihor, Rumänien

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